Das Durchhalten hat sich gelohnt

18.09.2019

Es gibt wieder neue junge Maler- und Lackierergesellen

„Die Spezies muss sich dem Wandel anpassen.“ Mit diesem Zitat von Charles Darwin wandte sich Landesinnungsmeister Andreas Kröger in Selent an die jungen frischgebackenen Gesellen der Maler- und Lackiererinnung, die in diesem Jahr ihre Gesellenprüfung erfolgreich bestanden haben. Mit Eltern und Freunden hatten sie sich in Selent eingefunden, um die hart erkämpften Gesellenbriefe in Empfang zu nehmen. „Die jungen Leute dürfen und sollen stolz auf ihre Leistung sein“, so Kröger. Aber: „Sie haben während der Ausbildung Grundbausteine ihres Handwerks erlernt. 

Jetzt müssen sie weiterlernen, ihr Leben lang.“ Der Kunde, der sich natürlich vor einer Auftragserteilung erst einmal im Internet schlau mache, habe hohe Erwartungen an den Betrieb, dem er den Zuschlag erteilt „für 55 Euro pro Stunde!“ Die Konjunktur im Baugewerbe sei derzeit „außergewöhnlich gut“, so Kröger. So habe jeder die Chance, die Karriereleiter zu erklimmen, aber nur mit ständiger Weiterentwicklung durch Bildung. Die Ausbildungsjahre seien hart gewesen: Die Auszubildenden seien durch widrige Wetterumstände auf Baustellen gefordert worden, durch zum Teil für sie monotone Arbeiten wie Vorbereitungsarbeiten, körperliche Strapazen, aber vielleicht auch durch erstes Lob, erste Erfolgserlebnisse. 

„Wir im Handwerk brauchen Hände mit Köpfen!“ So fasst der Innungsmeister den Beruf der Zu- einer Auftragserteilung erst einmal im Internet schlau mache, habe hohe Erwartungen an den Betrieb, dem er den Zuschlag erteilt „für 55 Euro pro Stunde!“ Die Konjunktur im Baugewerbe sei derzeit „außergewöhnlich gut“, so Kröger. So habe jeder die Chance, die Karriereleiter zu erklimmen, aber nur mit ständiger Weiterentwicklung durch Bildung. Die Ausbildungsjahre seien hart gewesen: Die Auszubildenden seien durch widrige Wetterumstände auf Baustellen gefordert worden, durch zum Teil für sie monotone Arbeiten wie Vorbereitungsarbeiten, körperliche Strapazen, aber vielleicht auch durch erstes Lob, erste Erfolgserlebnisse. 

Zukunft in einen Satz. „Früher haben wir über den Bedarf ausgebildet, jetzt fehlen uns Auszubildende.“ Die Maler und Lackierer seien in den vergangen mit vielen neuen Themen konfrontiert worden. Und das werde sich auch nicht ändern. Somit sei dieser Beruf auch künftig spannend. Einen Appell richtete der Innungsmeister auch an die Ausbildungsbetriebe. „Wir müssen weiter daran arbeiten, die Ausbildung interessant und spannend zu gestalten.“ Dank gebühre all den Ausbildern, die dies in den vergangenen Jahren geschafft haben. Dank gebühre aber auch Eltern und Lehrern, die immer dann zur Stelle gewesen seien, wenn der Jugendliche mal nahe daran gewesen sei aufzugeben. 

Erfolgreiche Junggesellen, 

Prüfung Preetz: Khaled Ahmad, Stefan Böhnke, Maler- und Lackierermeister, Lützjenburg; Fabio Alonso Lange, Krause Malerei und Farbentechnik GmbH, Pönitz; Niklas Frank, Malermeister Carsten Dede & Sohn GbR, Timmendorfer Strand; Leif Hagge, Maler Meyer – Maler und Fassadentechnik GmbH, Preetz; Finley Kell, Malte Jacobsen, Maler- und Lackiererbetrieb Curau; Rebecca Loß, Michael Laatsch, Maler- und Lackierermeister Rosenfeld; Omar Majedi, Jens Fagin, Maler- und Lackierermeister, Damlos; Finn-Jannik Postmeyer, Immobi- lien Service- und Dienstleistung Schönberg; Florian Rose, Immobilien Service- und Dienstleistung Schönberg GmbH; Christian Tomaschewski, Malereibetrieb farbecht Thomas Grap GmbH, Schellhorn; Alexander Walger, Dierk Holtorf, Maler- und Lackierermeister, Preetz. 

Auch in diesem Jahr gab es wieder einen Auszubildenden, der seine Ausbildung vorzeitig beenden konnte. Es ist Lennard Siebrecht aus dem Betrieb Jan Elwert, Maler- und Lackierermeister, Grube. Im Bereich Bauten- und Objektbeschichter hat Hussein Al Rashid aus dem Betrieb Regina Backschat, Rüdiger Pump, Maler- und Lackiererbetrieb, Schwartbuck erfolgreich absolviert.